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Ökologie

 Ökologie und Artenvielfalt

Die Einwohnerzahl im dicht besiedelten Kanton ist seit dem Jahr 2000 um über 250 000 Menschen auf beinahe 1,5 Millionen gestiegen. Der Siedlungsraum dehnt sich weiter aus und die Wälder und landwirtschaftlich genutzten Flächen dienen den Bewohnern gleichzeitig als Naherholungsraum. Durch die Siedlungsentwicklung kommen die Landschaftsräume im Kanton Zürich unter Druck. Es droht eine zunehmende Verinselung der natürlichen Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten. Die vielfältigen Ausgleichsmassnahmen zur Erhaltung der Biodiversität und des Landschaftsbilds bilden eine gemeinwirtschaftliche Leistung der Landwirte zu gunsten der Allgemeinheit. Mit ihrer Qualitätsstrategie tragen die Zürcher Bauern massgeblich zur Erhaltung der Biodiversität bei und wirken durch die Erhaltung wertvollen Kulturlands dem Siedlungsdruck auf die Natur- und Landschaftsräume entgegen.

Erhaltung der Biodiversität
Die Förderung von Biodiversität bedeutet die Erhaltung und Förderung vielfältiger Lebensräume für in Bedrängnis geratene Pflanzen und Tiere. Dabei spielen die einzelnen Gemeinden zusammen mit der Landwirtschaft eine Schlüsselrolle: Sie haben den Auftrag, die Theorie in der Praxis umzusetzen. Ihnen stehen zahlreiche Werkzeuge zum Schutz von Natur und Landschaft zur Verfügung. Die produzierenden Landwirte fördern die Biodiversität beispielsweise mit Wildblumenflächen in Getreidefeldern, durch mehrjährig brachliegende Felder oder mittels Steinhaufen, die als Unterschlupf für Reptilien dienen. Auch extensiv genutzte Wiesen bieten viel Raum für gefährdete Arten. Die Flächenziele für Ökoflächen wurden in den letzten Jahren im Kanton Zürich erreicht. Künftig liegt das Augenmerk eindeutig auf der Qualität dieser Flächen.

Landschaftsqualitätsprojekte
Das Ziel der Landschaftsqualitätsprojekte ist es,die Vielfalt der Landschaften zu erhalten und zu fördern. Der ortstypische Charakter einer Landschaft soll gepflegt und weiterentwickelt werden. In das Projekt fliessen die Bedürfnisse der nichtbäuerlichen Bevölkerung zu einem wesentlichen Teil mit ein. Die Massnahmen betreffen vor allem Ackerbau, Grünland und Rebbaugebiete.

Biodiversitätsförderflächen 2013

Grafik Oekologie

 

Christian Mathys«Als produzierender Biobauer sorge ich mit einer ökologischen Landwirtschaft
für gesunden Lebensraum und hohe Lebensqualität für Mensch, Tier und Pflanzen.
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Christian Mathys, Forch